pukka LAPPLAND: gute Gründe für Schwedisch Lappland…

Wer sich für Lappland als fischereiliches Reiseziel entscheidet, tut dies sicher zum einen wegen der relativ leichten und schnellen Erreichbarkeit (Kiruna ist über Stockholm Arlanda mit einem Zwischenstopp erreichbar). Oder auch wegen europäischer Sicherheitsregularien (bei Helikopterflügen nicht unerheblich). Außerdem sind Reisen in Europas Norden relativ preiswert.

Das sind generelle Motivatsgründe, pukka destinations bietet uns Fischern aber noch 3 weitere, warum sich Lapplandinteressierte für pukka LAPPLAND entscheiden sollten. Diese sind Qualität, Vielfalt und Individualität.

Qualität
Qualität definiert sich im Allgemeinen aus der Erfüllung der individuellen Anforderungen. Für einige mögen diese Anforderungen besonders große Fische sein, für andere vielleicht viele Fische, oder ganz allgemein Abgeschiedenheit aus der Zivilisation.
Alle Fischarten in Lappland wachsen dort trotz der extremen klimatischen Bedingungen zu wahren Riesen heran. Ein paar Fotos einiger Gruppen mögen das verdeutlichen:

Wilde Bachforelle

Äsche 50cm+

Hecht / Pike

Die Mengen sind bei einigen Fischarten ebenfalls so groß, dass die Fischerei schon fast als zu gut bezeichnet werden muss. Hier ein paar ausgewählte Feedbacks der pukka LAPPLAND-Reisenden aus 2013.

Last but not least sind viele Gewässer in Lappland glasklar – das Wasser ist vielerorts trinkbar.

 

Vielfalt
Fischereilich gesehen bietet pukka LAPPLAND sicherlich für jeden etwas. Äschen, Bachforellen, Arktische Saiblinge, Lachse, Hechte und Barsche sind die Zielfischarten unserer Reisen. Oftmals befinden sich in einem Gewässersystem mehrere dieser Fischarten, und auch wenn nicht kann man mehrere Zielfische kombinieren.

Zudem kommen in Lappland Freunde verschiedenster Angelarten zum Zuge. Trockenfliegen-und Nymhenfischer finden paradiesische Zustände vor, Streamerfischen ist vor allem auf Forellen und Hechte möglich und Lachsfischer, die gerne eine Tube an der Zweihand swingen lassen, bekommen die Möglichkeit hierzu.

Großhecht

Unterkünfte gibt es zum einen normale Zelte, alternativ dazu die großen Lavvus /tipi-ähnlichen Zelte, in denen die Samen  traditionell übernachtet haben, ein paar Berghütten der Sami und unsere Lodge im Samen-Stil. Generell empfehle ich immer die letzte Nacht in der Lodge zu verbringen wenn man die ganze Zeit in der Wildnis war (Sauna, Hot Tub und 3-Gänge Menü mit traditionellen Gerichten sind einfach zu gut, um darauf zu verzichten :)).

Lappland

Um ein paar Beispiele zu nennen: folgende Schwerpunkte gab es bei unseren Gruppen in 2013: Äschenfischen in der Wildnis mit Campen dort, Äschen – und Hechtfischen kombiniert, teils driftend mit aufblasbaren Kayaks oder Alpackas, Äschen-, Forellen- und Charfischen mit aufblasbaren Kayaks oder Alpackas.

Floats

 

Camplife

 

Individualität
Wie schon beim Punkt Qualität genannt, spielt die Individualität in der persönlichen Bewertung einer Reise eine große Rolle. Ein entscheidender Faktor bei der Organisation unserer Reisen ist daher, dass unsere Reisen an die individuellen Kundenbedürfnisse angepasst werden. Jede Reise planen wir zusammen mit Ihnen anhand Ihrer Wünsche und Rahmenbedingungen. Aus verschiedensten Reisebausteinen wie Airport-Transfers, Shopping-Stops, EInweisungen, Guiding, Helikoperflügen, Leihgeräten wie Lavvu, Fjällküchen, Kayaks, Alpackas, Unterkünften etc. schneidern wir Ihre Reise.

Heli

Ganz wichtig dabei ist allerdings die Vielfalt der Gewässer (oben hätte dieses Argument also auch gepasst). Lappland kennen viele Fischer sicher wegen der schon fast legendären Fischerei auf Äschen am Kaitum. Es gibt aber hunderte anderer Möglichkeiten, wenn nicht sogar noch mehr. Ein Blick auf eine Karte mag das verdeutlichen:

Wenn man alle zwei Tage das Gewässer wechseln würde, könnte man sich monatelang durch Lappland fischen, und am Ende wäre man trotzdem noch nicht überall gewesen…

...

Ist das alles? Nein, Kunden von pukka destinations zahlen die gleichen Preise wie in Lappland. Sie bekommen ein detailliertes Infopaket passend zu Ihrer Reise. Sie sind nach deutschem Recht abgesichert. Und bei uns wird Service groß geschrieben – wir planen jede Reise als wenn es unsere eigene wäre, auch wenn andere Anbieter längst sagen würden, ‚das lohnt sich nicht…‘ 🙂

Floating Lappland

Wilde Bachforelle

 

Herzlich Willkommen in der Wildnis Schwedisch Lapplands – wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

Carsten Dogs

pukka ISLAND & generell: News, Reiseberichte & Fotos aus 2013

Liebe Kunden und Interessenten von pukka destinations,

es ist schon viele Wochen her, dass ich hier den letzten Newsbeitrag geschrieben habe. Die laufende Saison hat mich zeitlich doch gefordert und die heutige Rückkehr der letzten Islandgruppe für 2013 nehme ich als Anlass, ein wenig über Island, die begleitete Reise im August und meinen eigenen Trip danach zu schreiben.

Generell können wir in 2013 (die Saison läuft noch bis Ende September / Anfang Oktober) auf eine tolle Saison zurückblicken. Die Meerforellenfischerei im Frühjahr war schwierig aufgrund der teils sehr niedrigen Temperaturen, trotzdem konnten bis in den Mai Fische wie diese 96cm Meerforelle gefangen werden (für mehr Infos zu den Bildern die Maus auf das Bild bewegen und stehen lassen).

96cm Húseyjarkvísl Meerforelle

Der Sommer hat sich dann wie bei uns auch viel Zeit gelassen. Als er dann kam, war er hauptsächlich verregnet, teils auch kalt. Die Forellenfischer hätte Sonne mehr gefreut, bei den Lachsfischern war es anders herum. Die Lachssaison in 2013 auf der Insel ist eine der besten und nach dem bescheidenen vergangenen Jahr ist dies sehr erfreulich. Einer meiner Lieblingsflüsse, der Húseyjarkvísl, liegt jetzt schon bei einem neuen Saisonrekord mit ca. 350 Fischen, und es darf noch bis Ende September auf Lachs gefischt werden.

Mitte August kam dann der Zeitpunkt meiner begleiteten Reise. Mike und Stefan wollten große, wilde Bachforellen fangen. Nach einer Nacht in Reykjavík sind wir daher zuerst in Islands Nordwesten gefahren, um die ersten Fische zu fangen. Bachforellen bis 50cm waren ein toller Einstieg und sorgten für schöne erste drei Tage.

Je weiter wir dann wieder Richtung Süden fuhren gen Highlands, desto staunender wurden die beiden auf ihrer ersten Islandreise. Das diffuse Licht, das Moos in den verschiedensten Grüntönen und die schwarzen Highlands führten dazu, dass wir mehrfach anhalten mussten (beide fotografieren gern). Endlich in den Highlands angekommen verschwendeten sie keine Zeit in ihre Wathosen zu schlüpfen, allerdings sollte sich der Erfolg am Folgetag einstellen. Ein Ausflug nach Landmannalaugar gehörte zum Pflichtprogramm und spätestens jetzt gab es zwei neue Islandfans. Der darauf folgende halbe Tag Fischen hatte es dann noch einmal in sich – 12 Eiszeitbachforellen sprechen eine deutliche Sprache. Nach ca. zwei einhalb Tagen Fischen hatten sie 24 Fische gelandet (zwei davon durfte ich fangen… :)), 19 davon über 50cm, bis knapp 60cm. Größere konnten sie haken, aber nicht landen. Die brachiale erste Flucht dieser Fische muss man erlebt haben, oftmals geht sie bis ins Backing.

 

Nachdem Mike und Stefan überglücklich ihre Heimreise angetreten sind, habe ich Jan in Keflavík eingesammelt. Ziel der kommenden zehn Tage: frische Fotos und Videos der Gewässer unseres Forellenprogrammes (und ggf. ein wenig Fischen bei erfolgreicher Lizenzbesorgung…).

Unser erster Stop war der Húseyjarkvísl, eine Herzensangelegenheit für mich. Dieser Fluss mit seinen Lachsen und Meerforellen ist immer wieder etwas Besonderes für mich, auch wenn ich ‚nur’ an seinen Ufern entlang laufe. Viele schöne Lachsgeschichten wurden in dieser Saison an seinen Ufern geschrieben. Lizenzen bekamen wir allerdings keine, der Fluss war zu unserem Termin ausgebucht.

Weiter gings an die Svartá, den Oberlauf des Húseyjarkvísl. Ebenfalls glasklares Wasser und ein Bachforellenfluss. Im Oberlauf gibt es ein paar Wasserfälle und einen wildromatischen Canyon. Hier konnten wir auch einen Tag fischen und ein paar Bachforellen haken.

Von Skagafjördur aus fuhren wir dann weiter in Richtung Myvatn mit den Flüssen Reykjadalsá, der Laxá (alle drei Abschnitte) und dann in den Nordosten an die Litlá und Brunná. Alle diese Flüsse haben Fischer in 2013 strahlend nach Hause fliegen lassen und in glasklarem der Brunná Wasser aufgestiegene Char zu beobachten (wieder ohne Lizenz….) war sowohl großartig als auch Tortur 🙂 Anbei ein paar Fotos der Gewässer, sowie von zufriedenen Kunden in diesem Jahr.

 

58cm, 35cm girth, dry fly size 20

 

Eigentlich wollten wir den Norden mit ein wenig Whale Watching hinter uns lassen, bis mein Telefon am 27.08. klingelte mit dem Text „Ihr könnt den Huso ab sofort bis morgen 13 Uhr fischen. Packen und los!!!“. Breites Grinsen, Anweisungen befolgt und pünktlich zur Nachmittagssession ab 15 Uhr standen wir am Laxhylur, den gesamten Fluss für uns alleine. Wegen Fotografierens und Filmen teilten wir uns eine Rute und konnten innerhalb des einen Tages einen Grils sowie 4 Meerforellen bis 75cm fangen. Ein 68cm Fisch kam sogar an die Oberfläche und nahm die Hitchtube…wie gesagt, dieser Fluss ist immer wieder etwas Besonderes für mich 🙂

64cm Meerforelle, kugelrund

Während ich diese Zeilen hier schreibe bekomme ich übrigens gerade einen Anruf der letzten Islandgruppe. Char bis 71cm, Bachforellen bis 77cm, Meerforellen bis 74cm und Lachse bis 81cm lässt auch sie strahlen (und motiviert mich, genauso in 2014 weiter zu machen).


Letzteres gilt für Island ganz genauso wie für Lappland – hier gibt’s demnächst noch mal einen Newsbeitrag.

Herzliche Grüße aus Hamburg,

Carsten Dogs

P.S.: Mehr und mehr Preise stehen für Island in 2014 fest, Interessenten dürfen mir also gerne eine Mail schreiben. Ich freue mich mit Euch Eure Reise auszuarbeiten.
P.P.S.: Es wird voraussichtlich auch demnächst News bzgl. weiterer pukka Destinationen geben, melde mich noch einmal sobald alles fertig ist.

 

© 2017  pukka destinations – casts into wild waters.        Kontakt | Impressum