Fliegenfischen in Island auf Lachs, Meerforelle, Bachforelle und Saibling in See und Fluss


Island – Traumhaftes Fliegenfischen auf der Insel aus Feuer und Eis

 

 

 

Das Land

Island ist vor ca. 20 Millionen Jahren komplett aus vulkanischer Aktivität entstanden. Dass die Vulkane immernoch aktiv sind, durften wir alle zuletzt 2010 erfahren, als der Ausbruch des Eyjafjallajökull fast den gesamten europäischen Flugverkehr lahmlegte. Auf den etwa 100.000 Quadratkilometern Fläche der Insel leben ca. 300.000 sehr gastfreundliche Menschen, mehr als ein Drittel davon in der Hauptstadt Reykjavik. Island ist der zweitgrößte Inselstaat Europas.

Das Landschaftsbild ist geprägt von Vulkanen und Gletschern, Geysiren und heißen Quellen (in einigen kann man sehr gut baden) sowie vor allem viel Wasser in Form von wunderschönen Wasserfällen, Seen und Flüssen.

Durch den allgegenwärtigen Wind ändert sich das Wetter teils schnell und heftig; hat man gerade noch Sonnenschein gehabt, stürmt und regnet es auf einmal kräftig. Jeder Islandreisende und vor allem Fliegenfischer sollte sich darauf einstellen. Diese Kontraste und das daraus resultierende Licht führen zu teils atemberaubenden Bildern, die gerade auch fotoambitionierte Fliegenfischer freuen werden.

Aufgrund der vulkanischen Aktivität ist die Energieversorgung Islands ist vollständig regenerativ.  ¾ der Energie wird per Wasserkraft gewonnen, der Rest über Thermalwärme.

Die Fischerei

Ohne Zweifel gehört Island zu den Topdestinationen zum Fliegenfischen weltweit. Berühmt ist die Insel für seine Lachsfischerei, die jedes Jahr viele Fliegenfischer dazu bringt, ihren Urlaub auf der Insel zu verbringen. Gerade Lachsneulinge kommen auf Island relativ schnell zu ersten Erfolgen; auf Island kann man oftmals auch mehrere Fische am Tag fangen.

Der nächste Wandersalmonide ist die Meerforelle. Auch sie steigt in viele Flüsse auf, und das in teilweise beindruckenden Größen und Stückzahlen. Fische über zehn Kilogramm werden auch hier jedes Jahr gefangen.

Ein weiteres fischereiliches Highlight sind die Bachforellen der Insel. Sie kommen in vielen Flüssen und Seen vor und wachsen aufgrund der Nahrungsgrundlagen zu Riesen heran. Fische in der Mehrkiloklasse sind normal, selbst Bachforellen über zehn Kilogramm werden gefangen. In 2011 wurden z.B. in einem isländischen See zwei Fische von 11,5 und 12 Kilogramm Gewicht gefangen…

Last but not least ist der arktische Saibling (arctic char). Diesen kampfstarken Fischen gibt es als resident fish (z.B in Seen) und auch meerwandernd. Mit der Flut steigen im Juli/August riesige Mengen dieser Kraftpakete in die Flüsse auf, die sehr gut auf alle Arten von Fliegen ansprechen und kurzweiliges Fliegenfischen bieten.

Die Vielfalt des Angebots macht Island einmalig und bietet tolle Fischerei für jeden Anspruch, Geschmack und Geldbeutel. Viele Fliegenfischer statten Island nach dem ersten, begeisterten Besuch viele weitere ab.

Ein Hinweis zu den Preisen: da ich die meisten Reisen individuell mit den Interessenten plane, finden sich relativ wenig Informationen hierzu auf den Webseiten. Generell versuche ich aber immer, das Maximum aus dem verfügbaren Budget der Fischer herauszuholen. Zudem zahlen Sie bei mir nicht mehr als direkt auf der Insel – es gibt keine Aufschläge, die Preise sind identisch mit denen meiner Partner.

Auf den folgenden Seiten finden Sie mehr Informationen zu den verschiedenen Zielfischen Islands:

 

Anreise und Fortbewegung  auf der Insel

Island ist ab Deutschland von jeder größeren Stadt wie Hamburg, Köln, Düsseldorf, Frankfurt oder München innerhalb vom 3,5 Stunden Flugzeit erreichbar. Der internationale Airport liegt in Keflavik, ca. eine halbe Stunde westlich von Reykjavik gelegen. Alternativ kann man auch über Kopenhagen (Dänemark) innerhalb von drei Stunden auf die Insel gelangen.

Auf Island angekommen kann man sich abhängig von Reiseplan und / oder zu befischenden Gewässern einen Mietwagen leihen; die Insel ist über die Ringautobahn gut befahrbar. Das Geschwindigkeitslimit liegt bei 90km/h. Geht die Reise in die Highlands (F-Straßen!), braucht man unbedingt einen Wagen mit 4×4-Antrieb aufgrund der Schotterpisten. Möchte man in den Nordosten Islands, bietet sich außerdem ein Inlandsflug ab Reykjavik bis Akureyri an. Fliegenfischer, die einen Trip mit Guide buchen, werden in der Regel in Reykjavik empfangen und dann an die Gewässer gebracht.

Unterkunft & Verpflegung

Es gibt für jeden Geldbeutel und Geschmack Lösungen auf Island. Exklusivere Gewässer bieten in der Regel Unterkunft nahe des Gewässers, bei geguideten Trips ist die Verpflegung meist ebenfalls im Preis enthalten. Viele Lodges bieten aber auch die Möglichkeit der Selbstverpflegung. Die Lebensmittelpreise sind längst nicht mehr so hoch, wie man es aus abschreckenden Geschichten kennt. Lokale Spezialitäten wie das isländische Lamm oder seafood sind teilweise sogar wesentlich preisgünstiger als in Deutschland.

Unbedingt zu beachten

Vor der Einreise nach Island ist das Angelgerät wie Ruten, Rollen, Fliegen, Watausrüstung zu desinfizieren. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten: entweder man macht es direkt am Flughafen, was mit einer längeren Wartezeit und je nach Menge der Ausrüstung hohen Kosten verbunden sein kann; oder aber man sucht sich zu Hause einen Tierarzt, der die Desinfektion durchführt und dem Angler bescheinigt. Jeder nach Island reisende Fliegenfischer muss sich an die Desinfektionsvorschrift halten – die Isländer versuchen die Besonderheit ihrer Fischerei zu schützen und zu erhalten, um Problemen, wie sie bspw. Norwegen mit dem Gyrodactylus salaris hat, aus dem Wege zu gehen.
Jeder Kunde von pukka destinations bekommt detaillierte Informationen zur Desinfektion und ein Formular, welches anerkannt ist und er für die Desinfektion durch den lokalen Veterinär nutzen kann.

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