
Reisebericht Mexiko Beh Kay Lodge Februar 2026
Nach unseren wunderbaren Reisen nach Los Roques in den letzten Jahren sollte es eigentlich auch in 2026 wieder nach Venezuela gehen. Leider hatten wir die Rechnung ohne Donald Trump gemacht. Waren die ersten Schritte im August 2025 noch verhalten, war nach dem Kidnapping von Maduro im Januar 2026 schnell klar, dass wir unsere Reisen nicht werden antreten können.
Durch unsere guten Verbindungen in der Welt des Fliegenfischens war dies aber kein Problem. Die Kundenzahlungen konnten problemlos erstattet werden, und ich bin schon frühzeitig auf eine neue Lodge in Mexiko aufmerksam geworden: die Beh Kay (sprich Bey Kai) Lodge, mit Zugang zu den legendären Flats der Espiritu Santo Bay (ESB). Ich hatte von meiner begleiteten Reise in die ESB 2019 allerbeste Erinnerungen, vor allem die Permitfischerei ist sicherlich eine der besten der Welt. Aus den ursprünglichen Venezuela-Reisenden fand sich schnell ein Team, und wir waren eine der ersten Gruppen, die diese Lodge besuchen durften.
Die Beh Kay Lodge wird von Nervous Waters betrieben, jenen Argentiniern mit unglaublichem Auge für Details. Die Lodge liegt in einem Nationalpark, in dem keine festen, betonierten Gebäude mehr errichtet werden dürfen. Daher sind die Unterkünfte der Gäste Domes mit Blick auf die Karibik. Alle Domes haben en-suite Bäder, eine (gefüllte) Minibar, Schreibtisch, und zwei Queen-Size-Betten. Sie sind klimatisiert und jeder Gast bekommt in einer YETI-Trinkflasche täglich frisches Wasser ins Zimmer. Der Blick ist atemberaubend und die Domes bieten mehr als genug Platz für zwei Personen.
Das Hauptgebäude der Lodge besteht aus großer Sitzecke, einer gut ausgestatteten Bar mit passenden Standard-Cocktails, einem kleinen Flyshop und der Tafel an der gemeinsame Mahlzeiten eingenommen werden. Die Verpflegung ist mexikanisch, nicht unerträglich scharf, und auf sehr hohem Niveau. Passende Weine sind Teil jedes Abendessens.
Die Anreise in die Lodge erfolgt mit privaten Charterflug und dauert circa eine bis eineinhalb Stunden ab Cancún.
Die Fischerei in der ESB hat sich im Vergleich zu 2019 etwas verändert. Es gibt mehr Lodges, somit sieht man mehr Boote während des Fischens. Trotzdem haben wir im Laufe der Woche hunderte Permit gesehen, plus die üblichen Beifänge wie Bonefish, Tarpon, Barrakuda, Jacks, etc. Ein absolutes Highlight war sicherlich der Permit, der eine floating crab an der Oberfläche nahm – ein Bild, dass ich nie vergessen werde. Doch nicht nur Schulen, auch Einzelfische in den Flats haben wir gefunden, die Fliegen teilweise vehement genommen haben. Große Snook haben wir gesehen, und diese sind ein weiterer Grund um noch einmal in der ESB zu fischen.
Wir empfehlen die Lodge generell vor allem Permit-Enthusiasten. Die ESB bietet auch Anfängern gute Chancen, allerdings kann es auch immer wieder schwierigere Tage geben, an denen man fokussiert und konzentriert bleiben sollte.
Wir nehmen die Beh Kay Lodge ab sofort fix mit in unser Programm auf, melden Sie sich gerne und jederzeit wenn Sie auch einmal in die Beh Kay Lodge reisen möchten.
Nachfolgend ein paar Bilder der Reise inkl. fängigen Condor-Socken und Fotos von der „hohen Kunst“ des Snook-Fischens 🙂









































