Fliegenfischen auf Los Roques auf Bonefish, Tarpon, Permit und mehr


Venezuela war nicht unbedingt das typische Land welches Fliegenfischer auf dem Radar hatten. Vor einigen Jahrzehnten änderte sich dies allerdings mit dem Entdecken von Los Roques, einem Archipel 90 Seemeilen in der Karibik vor Caracas. 300 Inseln, unzählige Flats und nur eine bewohnte Hauptinsel namens Gran Roques (ca. 1000 Einwohner) führen auch heute noch zu einer ursprünglichen, karibischen Reiseerfahrung. Es gibt keine asphaltierten Straßen (bis auf die Runway des kleinen Flughafens), alle Wege sind aus weißem Sand und man gelangt an alle Orte zu Fuß (bzw. per Boot). Es gibt keine Hotelburgen, sondern sogenannte Posadas. Dabei handelt es sich um alte Fischerhäuser, die zu Touristenunterkünften umgebaut wurden. Los Roques ist heute eine der Top-Destinationen für den Salzwasserfliegenfischer.

Für den Salzwasserfliegenfischer bietet Los Roques viel Abwechslung. Hauptfisch ist der Bonefish in Größen von durchschnittlich 3-5 Pfund und guten Chancen auf Fische über 10 Pfund, je nach Jahreszeit und Tiden kommen Fischarten wie Tarpon und (riesige) Permit hinzu. Beifänge sind Jacks, Barrakudas, Snapper, Snook, Bonitos etc. Die Flatsfischerei auf Los Roques findet hauptsächlich watend statt.

Bonefish in Los Roques, Venezuela

Bonefish, und das ist einer der Faktoren der Los Roques so besonders macht, können auf verschiedenste Art und Weise gefangen werden. Zum einen gibt es die sogenannten Pancake Flats – kleine Flats aus Turtlegrass, auf denen man häufig auf tailende Fische fischt. Nicht immer einfach, aber hochspannend. Dann gibt es größere Sandflats, über die man hunderte von Metern wandern kann. Last but not least gibt es die Strandfischerei auf cruisende Bones, die auf der Jagd nach kleinen Fischen (Minnows) sind. Diese sind teils sogar mit schwimmenden Minnowimitationen zu fangen – sozusagen Trockenfliegenfischen auf Bonefish im tropischen Salzwasser!
Je nach Jahreszeit und Tiden trifft man auf diese verschiedenen Arten der Fischerei. Sprechen Sie uns auf diese Unterschiede an, durch unsere eigenen Reisen kennen wir die Besonderheiten sehr gut.

Bei allen Arten der Fischerei fischt man mit einem Guide. Es gibt keine Skiffs, sondern sogenannte Pangas, mit denen man sehr gut an alle Strände und Flats gelangt. Jedes Panga hat zudem einen Bootsführer, der Guide und Fischer am Ende des Flats abholt (man muss also nicht zurück laufen). Los Roques ist eine Salzwasserdestination, die man das ganze Jahr über bereisen kann; Hauptsaison ist von Januar bis Mai. Durch die Lage dicht am Äquator braucht man zudem keine Hurricanes fürchten, was ein weiterer Pluspunkt ist.

Ein Fischtag beginnt in der Regel um 7 Uhr mit einem Frühstück bestehend aus Tee, Kaffee, frische gepressten Fruchtsäften, Toast, Eiern und Aufschnitt. Alle Gäste bekommen Lunchpakete von der Lodge bzw. Posada bestehend aus Sandwiches, Salaten, Keksen und Früchten sowie Getränken. Das Mittagessen nimmt man draußen zu sich, es gibt verschiedenste Hütten von Fischern, die aufgesucht werden (teils mitten zwischen den Flats).

Lodge, Los Roques, Venezuela

Gegen 16:30 fährt man zurück nach Gran Roques, wo man duschen und sich entspannen kann. Ab 18 Uhr gibt es als Starter selbst gemachte Pizza, Abendessen wird gewöhnlich um 19:30 Uhr serviert (meist vier-gängig). Frisches Seafood steht häufig auf der Speisekarte.

Langustinos, Los Roques, Venezuela

 

Eine Reise nach Venezuela mag Reisegäste aufgrund der Hauptstadt Caracas abschrecken, allerdings lohnt sich hier ein genauerer Blick. Der internationale Flughafen Caracas ist deutlich außerhalb der Stadt gelegen, in La Guaira. Unsere Partner legen auf die Ankunftsprozedur am internationalen Flughafen von Caracas besonders großen Wert, und stellen so sicher, dass alle Gäste wohlbehalten mit privaten Transfers im Hotel ankommen (es stehen zwei Hotels zur Auswahl, die beide nur wenige Minuten vom Airport entfernt liegen und nicht in der Stadt Caracas selber!). Los Roques selber ist schließlich absolut sicher, und nach wie vor ein Paradies auf Erden.

Viele Amerikaner schauen und planen momentan vor allem Reisen nach Kuba, was Los Roques deutlich weniger besucht und befischt sein lässt. Grund genug für eine Reise auf das wunderschöne Los Roques!

 

 

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