Fliegenfischen in Island auf Bachforellen aus der Eiszeit


Zielfisch der Highlandfischerei sind die großen Eiszeitbachforellen Islands. Die Saison beginnt Ende Juni und geht bis Mitte September; vor diesem Zeitraum können die Seen noch zugefroren sein. Die Fische werden entweder mit Streamer und Nymphen befischt, oder bei entsprechenden Bedingungen mit Trockenfliegen.

Reisen in die Highlands biete ich Ihnen in verschiedenen Varianten an; Sie können optional einen Guide buchen, direkt am See im Zelt schlafen oder auch eine feste Unterkunft in Form eines Hotels buchen. Flüge ab Deutschland gehören zur Abrundung des Paketes dazu. Neben den Bildern auf dieser Seite finden Sie hier weitere Bilder.

OKTOBER 2011: Über die Fischerei in den Highlands habe ich zudem im Magazin Fliegenfischen, Ausgabe 6/2011 einen Artikel veröffentlicht. Hier können Sie ihn nachlesen.

 

Weitere Informationen…

Geysir Strokkur, Island

Nach Landung am Keflavik International Airport (Reykjavik) fährt man einigen der faszinierenden isländischen Landschaften in Richtung der Highlands.

Einige der „must sees“ Islands liegen auf dem Weg dorthin, wie z.B. das Geysirgebiet in der gleichnamigen Ortschaft. Allein hier kann man Stunden mit dem Versuch verbringen, Strokkur und seine kleineren Geschwister bei der Eruption zu fotografieren.

Auf der Weiterfahrt verändert sich dann durch zunehmende Höhe die Vegetation. Bäume werden weniger, Landschaften aus erkalteter Lava, von hellgrünem Moss überzogen, erinnern ein wenig an Szenen aus dem Herrn der Ringe. Irgendwann geht die befestigte Straße dann in eine Schotterpiste über – Allradantrieb ist ab hier Pflicht.

Die Highlands kommen langsam in Sicht. Alles erinnert an eine Art Mondlandschaft, allerdings in schwarzem Sand. Farbtupfer sind rostige, grüne und blaue Flechten, die die Berge bei richtigem Licht in fantastische Farben tauchen.

 

In den Highlands, Island

Nach einigen Kilometern Fahrt durch die Highlands steht man am Ufer eines unscheinbaren Gewässers. Dieser und zwei weitere Seens liegen in dem ehemals vulkanischen Gebiet Islands und sind vor einigen hundert Jahren entstanden.

Noch heute kann man an einigen Stellen die alten Krater mitsamt erkalteter Lava sehen; ab und zu weht auch ein Schwefelgeruch durch die Highlands, der von der vulkanischen Aktivität der Insel zeugt, die es tagtäglich gibt…allerdings ist diese bis auf wenige Ausnahmen (Ausbruch des Eyjafjallajökull in 2010) nicht bedrohlich. Die Umgebung wirkt irgendwie surreal und man glaubt kaum, dass auch nur ein Fisch in diesen Gewässern leben könnte.

 

Bachforelle aus der Eiszeit, Highlands, Island

Die zu befischenden Gewässer sind drei Seen fernab der Zivilisation, für die erst seit kurzem begrenzt Lizenzen ausgegeben werden.

Die Forellen stammen genetisch noch aus der Eiszeit ab; dieser Stamm wächst durch die Nahrungsgrundlage in Form von Stichlingen sowie Massen an Zuckmücken(larven) zu wahren Riesen ab.

Ist man an einem Tag mit wenig Wind in Verbindung mit einem Mückenschlupf vor Ort, kann man eine fantastische Trockenfischerei erleben: die großen Forellen steigen nach kleinsten Mücken. Auf den ganzen Seen sieht man dann Ringe und breite Rücken, die die Wasseroberfläche durchbrechen.

 

Kampfstarke Bachforelle, Highlands, IslandForellen um die zwei Kilogramm sind an der Tagesordnung, größere Fische jederzeit möglich. Größter bisher gefangener Fisch war eine 9kg-Forelle

Egal wie groß der Fisch auch sein mag, auffallend ist die enorme Kampfkraft der Fische. In 2010 wurden wir vorab gewarnt, mindestens 100m Backing auf der Spule zu haben. Damals noch mit einem Lächeln abgetan, wurden wir beim Fischen schnell eines besseren belehrt. Diese Forellen sind stärker als ähnlich große arktische Saiblinge und Lachse…

Nicht nur deshalb steht Islands Forellenfischerei den bekannteren in sehr viel weiter entfernten Teilen der Welt in nichts nach…

 

Die Unterkunft und Verpflegung an diesen Gewässern hängt von Ihren persönlichen Wünschen ab – ob abenteuerlich im Zelt, rustikal und selbstverpflegt in einer Schlafsackunterkunft oder luxuriöser im Hotel; für jeden Geschmack bieten sich Möglichkeiten.

Nach einigen entspannten Tagen der Fischerei in den Highlands geht es schließlich zurück in Richtung Airport. Den Abschluss der Reise kann z.B ein Besuch der Stadt Reykjavik mit seiner regen Kunst- und Designszene bilden oder auch der blauen Lagune, ein durch den Bau eines Thermalkraftwerkes entstandener See, der Wasser führt, das konstant 40 Grad warm ist. Spätestens nach dem Besuch der blaune Lagune tritt man tiefenentspannt den Heimflug an…

 

Kombinationsmöglichkeiten

Durch die Zusammenarbeit mit einem auf Island spezialisierten Reisebüro und persönlichen Kontakten nach Island haben Sie die Möglichkeit, Ihre Reise individuell zusammen zu stellen oder zu erweitern. Sie wünschen ein Alternativprogramm für Ihre Familie, während Sie einige Tage fischen? Kein Problem.

Oder Sie möchten, wenn Sie schon einmal auf der Insel sind, ein paar Tage zusätzlich auf Lachs fischen? Die Lachsfischerei hat Island in der ganzen Fliegenfischerwelt bekannt gemacht. Fischer aus allen Teilen der Erde reisen auf die Insel, um an Flüssen wie Midfjardá, Blandá & Co. auf die Edelsalmoniden zu fischen.
Zudem haben einige Flüsse einen fantastischen Aufstieg an Meerforellen. Jedes Jahr werden Fische über zehn Kilogramm gefangen.

Sprechen Sie uns auf Ihre Wünsche an.

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