Reykjadalsá: letzte verfügbare Termine 2012

Die Reykjadalsá, einer der Flüsse zum Forellenfischen mit der Trockenfliege auf Island, ist für 2012 fast ausgebucht. Ich habe noch verfügbare Ruten vom 5.7.2012 – 11.7.2012 im Angebot.

Die Reykjadalsá kann mit 6 Ruten befischt werden; nahe des Flusses gibt es eine neue, komfortable Lodge mit Außenwhirlpool. Die 7 genannten Tage können in kleinere Pakete aufgeteilt werden, durch ihre Lage kann man die Reykjadalsá sehr gut mit z.B. Svartá oder Litlá kombinieren.

Wer Interesse hat, sollte mich so schnell wie möglich per Telefon oder per Mail kontaktieren.

 

pukka ISLAND: neuer Arctic Char / Bachforellen-Fluss: Brunná

Für die kommende Saison habe ich einen weiteren wunderschönen isländischen Fluss ins Programm aufgenommen: die Brunná. Sie liegt wie die Litla in Nordosten Islands, ist daher wunderbar mit der Litla kombinerbar. Drei Fliegenfischer dürfen den Fluss auf 10km befischen.
Am Ende dieser Seite gibt es eine Kurzbeschreibung der Brunná und sowie hier ein Beispiel eines Kombinationstrips Brunná-Litla.

Anbei ein paar Impressionen der Brunná:

Artikel im Fliegenfischen 6/2011: Forellen aus der Eiszeit

In der aktuellen Ausgabe vom Fliegenfischen ist ein umfangreicher Bericht über das Fischen auf die großen Eiszeitbachforellen auf Island erschienen. Viel Spaß beim Lesen 🙂

Übrigens: in 2012 begleite ich einen hosted trip an diese Seen. Die Teilnehmerzahl ist auf vier begrenzt; weitere Infos gibts hier.

Hier findet sich ein Download des Artikels.

Bericht pukka ISLAND: Meerforellenfischen an Eldvatn und Tungulaekur vom 26.09.11 bis 2.10.11

Vom 25.09.2011 bis zum 3.10.2011 ging es wieder einmal nach Island, dies Mal mit dem Ziel großer Meerforellen.

Nach dreistündiger Fahrt erreichten wir nachmittags am 26.09. den Eldvatn; der Eldvatn ist ein recht breiter Fluss mit einem Flussbett aus Lava (das Gebiet entstand beim stärksten Vulkanausbruch Islands im 18. Jahrhundert). Nach Einchecken in der komfortablen Lodge mit Außenwhirpool haben wir erst einmal das Fangbuch der letzten Tage studiert. In drei Tagen vor uns wurden 48 Fische gefangen, drei davon über 80cm. Danach hielten uns auch extremer Stum und Regen nicht davon ab, bis ins Dunkle hinein zu fischen. Obwohl es viel regnete, sind nicht viele frische Fische den Fluss in unseren drei Tagen aufgestiegen. Am Ende hatten wir elf Fische, davon zwei Lachse, eine Bachforelle und acht Meerforellen. Der größe Fisch war eine Meerforelle von 75cm Länge. Trotz weniger Fische als erwartet hatten wir eine fantastische Zeit mit netter Gesellschaft, Nordlichtern (auch Nordlichterbegeisterte kommen auf Island auf ihre Kosten), Tiefenentspannung im Außenwhirpool und leckerem isländischen Essen wie Kjötsupa, Lammkeule, isländischem Fisch wie Leng und Quappe oder Skyrtorte mit Spekulatius und Früchten.

Nach den drei Tagen am Eldvatn ging es weiter an den Tungulaekur. Sturm und Regen hatten sich immernoch nicht gelegt. Wir hatten von einem Guide erfahren, dass der oberste Pool voll mit Fisch sei und eine Gruppe vorher Meerforellen bis 83cm fangen konnte. Also wieder einchecken (in eine tolle Lodge), Watsachen anziehen und los. Bereits nach einer halben Stunde konnte Harry seinen ersten Fisch fangen. Obwohl der Tungulaekur durch die starken Regenfälle völlig überflutet war, konnten wir an allen Pools Fische fangen. Am Ende der drei Tage blieben wir zwar unter den normal zur Primetime zu erwartenden Fangzahlen zurück, waren mit 34 Fischen unter den schweren Bedingungen aber sehr zufrieden. Einen halben Tag mussten wir aufgrund des Sturmes aussetzen; wir sind dann an die Gletscherlagune Jökulsárlón gefahren: vom Gletscher Vatnajökull brechen große Eisstücke ab, bleiben dann auf dem Grund des Gletscherflusses liegen und bieten tolle Fotomotive.
Unter den 34 Fischen waren drei Bachforellen, neun Arctic Char und der Rest waren Meerforellen. Neun Fische waren über 60cm und drei über 70cm, die größte 77cm. Wie am Eldvatn waren wenig Frischaufsteiger im Fluss; auffallend war, dass viele der gefärbten Fische Verletzungen von Meerneunaugen an den Flanken trugen. Diese fallen beim Aufstieg ins Süßwasser ab und hinterlassen weiße Stellen an den Meerforellen.
Zudem verloren wir leider einige Fische; ich habe am letzten Morgen nach ein paar Minuten unglaublich hartem Drill einen Fisch von ca. 75cm vor den Füßen verloren. Der nächste Wurf sollte mein letzter sein und beim Einrollen der Schnur biss dann noch eine Meerforelle, leider mit demselben Resultat…diese beiden werden mir auf jeden Fall in Erinnerung bleiben…

Fazit des Trips: widriges Wetter, tolle Gesellschaft, gutes Essen und Unterkunft, mystische Landschaften und große Meerforellen. Island hat uns wieder einmal vollkommen überwältigt 🙂 Viel Spaß beim Anschauen der Fotos.

Wer auch einmal auf die großen Meerforellen Islands fischen möchte, kontaktiert mich am besten hier.

 

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